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Besonders häufig kommt die Akupunktur in der Schmerztherapie zum Einsatz. Sie ist aber auch zur generellen Unterstützung der Konstitution und zur Behandlung vieler Erkrankungen (auch in Kombination mit anderen Therapien) geeignet, z.B. Störungen im Bewegungsapparat, Arthrose, Bindehautentzündung, Husten/Schnupfen, chronische und akute Otitis, Epilepsie, Ekzeme, Allergien u.v.m. Gerade bei älteren Tieren kann oft eine Verbesserung des gesamten Befindens erreicht werden. Je nach Kranhkeitsbild werden manche Akupunkturpunkte auch zusätzlich mit Moxa behandelt, einem speziellen Kraut, das auf die Akupunkturnadeln gesetzt und angezündet wird. Mit dieser Methode werden die Akupunkturpunkte mit unterstützender und intensivierender Wirkung angewärmt.
Labrador-Rüde Scatman
Wie oft muss akupunktiert werden?
Die Häufigkeit der Akupunkturbehandlungen ist abhängig von der Schwere und der Dauer der Erkrankung. Leichte, akute Krankheiten sind oft mit ein bis drei Behandlungen therapierbar (z.B. eine Bindehautentzündung); schwerere und chronische Krankheitsbilder können 10 oder mehr Sitzungen im wöchentlichen Abstand erfordern. Bei sehr schweren Erkrankungen (z.B. Arthrosen) kann oft nur eine Besserung und Schmerzlinderung erreicht werden; hier ist eine Wiederholung der Akupunktur in größeren Abständen sinnvoll, um das energetische Gleichgewicht zu stabilisieren.
Ist Akupunktur schmerzhaft?
Es kommen nur sehr feine Nadeln zur Anwendung, die von den meisten Tieren allenfalls an manchen Stellen als etwas unangenehm empfunden werden. Sogar Katzen tolerieren die Akupunktur normalerweise sehr gut. Oft kommt es schon während der Behandlung zur Entspannung und zu einer angenehmen Ermüdung. Bei sehr empfindlichen Tieren ist es möglich, die Punkte völlig schmerzfrei mittels Laser-Akupunktiergerät zu behandeln.
Stute Jolene
